Freitag, 08.01.16 – 19:00 Uhr

Ausstellungseröffnung Malerei und Photographie

„Von Hier Zu Mir“

Kurator:  Jovan Balov

Acht Berliner Künstler zwischen Berlin und dem Balkan

Finnissage   12.02.2016, 19:00 Uhr

Die Ausstellung „Von Hier Zu Mir” beschäftigt sich mit dem Raum, der durch die Distanz zum Heimatland entsteht und der von jedem Künstler individuell definiert wird und wird mithilfe des Bulgarischen Institutes ins Leben gerufen. Das Bulgarische Institut freut sich sehr, die Vielfalt des Balkans in Ihren Räumen zeigen zu können. Die acht teilnehmenden Balkankünstler kennen sich bereits durch Interaktionen in der Berliner Kunstwelt. In der Ausstellung im Januar werden ihre Arbeiten im bulgarischen Kulturinstitut zum ersten Mal gemeinsam präsentiert. Die ausgestellten Werke spiegeln sowohl persönliche Erlebnisse in und die Ästhetik von Berlin wider, als auch die Verbundenheit mit der eigenen Heimat. Diese Verschmelzung lässt die Besucher in eine facettenreiche Welt zwischen Deutschland und dem Balkan eintauchen. Kurator der Ausstellung „Von Hier Zu Mir” ist der in Berlin lebende Mazedonier Jovan Balov. Als Ausstellungsmacher und Künstler gelingt es ihm auf eindrucksvolle Weise eine kulturelle Brücke zwischen dem Balkan und Berlin zu schlagen. Einerseits bringt er den europäischen Geist auf den Balkan und stellt andererseits Künstlerinnen des Balkan einem europäischen Publikum vor.                    

Teilnehmende Künstler

Lovro Artukovic ist einer der wichtigsten zeitgenössischen kroatischen Maler, der für seine großformatigen, figurativen Gemälde bekannt ist. Er schließt das Genre des klassischen repräsentativen Porträts mit der Berliner Gegenwart kurz. Seine realistische Malweise erinnert an Lucian Freud oder Eric Fischl.

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Laurie Georgopoulos, ist eine griechische Künstlerin. Sie kreiert anhand ihrer Beobachtungen Situationen, stellt diese nach, als wären sie aus dem echten Leben und fotografiert oder malt sie. Ziel ist die Beschreibung des Prozesses, mehr als der Situation selbst.

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Ben Kamili, ein albanischer Maler aus Mazedonien, studierte bei Prof. Fußmann in Berlin. Der Pleinair – Maler gibt Bildern durch den pastosen Farbauftrag Körperhaftigkeit zurück. Mit üppigen Lichtreflexen und dem Wesentlichen des Motivs wird eine neue Landschaft erschaffen.

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Semra Sevin, ist eine deutsch-türkische Fotografin. die mit dem Medium der Fotografie die Welt von einem multikulturellen Standpunkt aus reflektiert. Ihre Fotografie hinterfragt Konzepte der Wahrheit und Realität.

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Tijana Titin ist eine serbische Malerin, deren Fokus auf dem menschlichen Wesen und seiner Stellung in der heutigen Welt steht. Tijana beobachtet sie von verschiedenen Perspektiven und setzt ihre eigene, differenzierte Version zusammen.

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Boriana Pertschinska, ist eine bulgarische Künstlerin, die sich zwischen Abstraktion und konkreter Form bewegt. Als Inspirationsquelle dienen Strukturen und Formen aus der Natur, die zerlegt und abstrahiert, in neue Strukturen übergehen.

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Nihad Nino Pusija, ist ein bosnischer Fotograf, der im Mikrokosmos des Urbanen zeitlose Dokumente einer Gesellschaft zeigt, die durch eine bewegte Geschichte an der Schnittstelle von Ost und West geprägt ist.

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Jovan Balov mazedonischer Kurator und Künstler, zeigt hier seine Großen malerischen Porträts von sich und seinen Freunden. Es sind gestochen scharfe Malereien, die trotz Hyperrealismus eine Teil der Persönlichkeit preiszugeben scheinen.

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Der Kurator Jovan Balov wurde am 6. November 1961 in Skopje geboren und schloss im Jahr 1987 sein Studium der bildenden Kunst an der Kyrill-und-Method-Universität ab. Daraufhin verließ er Mazedonien und lebte in West-Berlin sowie Amsterdam. Seit 1995 ist er als freiberuflicher Künstler und Leiter der Projektgalerie „Prima Center“ in Berlin tätig. 2014 wurde Jovan Balov von der Europäischen Bewegung der Republik Mazedonien als „Kultur-Botschafter” und „Europäische Persönlichkeit des Jahres 2014 der Republik Mazedonien“ ausgezeichnet.

Bitte beachten Sie das Copyright

Die Verwendung der Bilder im Zusammenhang mit der Berichterstattung

über die Ausstellung ist frei.

Die Bilder stehen unter http://bit.ly/1lVSt4j zum Download bereit.

Barbara Green – Presse l +49-(0)176-3290 8744 l

green.artpress@uteweingarten.de l

Semra Sevin – Assistenz l +49-(0)176-3121 0935 l

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Biographien Teilnehmender Künstler

 1. Lovro Artukovic – Kroatien http://www.lovro-artukovic.com

Lovro ist ein 1959 geborener kroatischer Maler und Grafik Designer, der seit 2003 in Berlin lebt. Seine großformatigen figurativen Gemälde entstehen in seinem geräumigen Studio in Kreuzkölln. In Kroatien zählt er zu den bedeutendsten gegenständlichen Malern. Dort unterrichtete er neun Jahre an der Akademie der Künste in Zagreb, wo er selbst von 1979 bis 83 studiert hatte. Eine Retrospektive seiner Gemälde war nach Stationen in Split und Dubrovnik auch 2002 im Lissaboner Museu da Água zu sehen.

 

  1. Jovan Balov – Mazedonien http://www.balov.de

Jovan Balov wurde 1961 in Skopje geboren und schloss im Jahr 1987 sein Studium der bildenden Kunst an der Kyrill-und-Method-Universität ab. Seit 1989 lebte er in West-Berlin und Amsterdam. Seit 1995 ist er als freiberuflicher Künstler in Berlin tätig. Jovan Balovs Kunstwerke wurden in Deutschland, Russland, Slowenien, Spanien, Griechenland, Österreich, Polen, Estland, Israel, Serbien, Italien, Vereinigte Staaten und vielen anderen Ländern ausgestellt. Die wichtigsten Werke von Jovan Balov sind seine aktuellen, hyperrealistischen Porträts. Zu seinen größten Auszeichnungen gehören der erste Preis für Malerei in Paris 2013 von der Galerie „Du Columbier“ und der Kulturhauptstadt Europas 2014, „Rigas Karta“- Preis 2007 als „Held der Balkan-Kulturen“, sowie die Auszeichnung als Europäische Persönlichkeit des Jahres 2014 der Republik Mazedonien.

 

  1. Laurie Georgopoulos – Griechenland http://laurie-g.jimdo.com/

1968 in Athen, Griechenland geboren, kam Laurie 1987 nach Berlin. Darauf hat sie Malerei an der Academie Royale des Beaux Arts de Bruxelles in Belgien und an der Hochschule der Künste in Athen studiert. Sie hat einen Preis für Künstler der Stiftung Bosch bekommen. 2002 zog sie mit einem Staatsstipendium für Künstler erneut nach Berlin, wo sie an der Universität der Künste Berlin weiter studierte. Sie hat 4 Solo und viele Gruppenausstellungen. Ihre Werke befinden sich in Staatliche und private Sammlungen. Laurie, eine gute Beobachterin, kreiert Situationen, als wären sie aus dem echten Leben und fotografiert oder malt sie. Das Ziel ist die Beschreibung eines Prozesses, mehr als einer Situation selber.

  1. Ben Kamili – Albaner aus Mazedonien http://www.benkamili.com

Ben Kamili ist ein albanischer Maler aus Mazedonien. Er ist 1969 in Orashë e Poshtme nahe Tetovo geboren. Von 1998-2004 studierte er an der Hochschule der Künste in Berlin bei Prof. Fußmann. Es scheint, als ob Ben Kamili zu wenig ist, eine Landschaft nur zu malen. Der Pleinair-Maler gibt seinem Bild durch den pastosen Farbauftrag wieder eine Körperhaftigkeit zurück. So schafft Kamili mit den üppigen Lichtreflexen und dem wesentlichen des Motivs quasi eine neue Landschaft, die nun auf der Leinwand liegt. 2016 sind zwei große Projekte über die Elbe und die königlichen Gärten Berlin und Potsdam der Stiftung der Schlösser und Gärten des preußischen Kulturbesitzes in Programm und es entstehen zwei neue Bildbände. Über 200 Ausstellungen im in und Ausland.

5. Boriana Pertchinska – Bulgarien   http://www.boriana-pertchinska.com/

1974 in Bulgarien geboren, lebt heute in Berlin. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Abstraktion und konkreter Form. Als Inspirationsquelle dienen Strukturen und Formen aus der Natur, in eine andere Form übertragen, die zerlegt und abstrahiert, in neue Struktur übergehen, in der sie als flüchtige Erinnerung aus Konkretheit erhalten bleiben, aber sie bewahren die energetische Ladung in ihrer Tiefe – Assoziation für Einheit der Materie – alles ist aus IHR gemacht. In diesem Transformationsprozess enthält das Mikro das Makro und umgekehrt. Technisch orientiere mich an den Arbeiten der „ alten Meister „. Ich experimentiere auf der Basis dieser Techniken, die ich in meine Handschrift interpretiere. Das bezeichne ich als „symbolische Patina“, die so wirkt als hätte die Zeit ihren Stempel aufgedrückt.

6. Nihad Nino Pushija – Bosnien http://www.fotofabrika.de/

Nihad Nino Pušija, 1965 in Sarajevo (Bosnien und Herzegowina) geboren, studierte politische Wissenschaften und Journalismus an der Universität Sarajevo. Gleichzeitig arbeitete er als Fotojournalist und Künstler und ist seit 1988 als freier Fotograf in verschiedenen Kunstprojekten und Fotostudien in Italien, Belgien, England und den USA tätig. Seit 1992 realisiert Pušija Projektarbeiten in Berlin, u.a. für das Kulturamt Friedrichshain-Kreuzberg, die Neue Gesellschaft für Bildende Kunst, das Museum Europäischer Kulturen und die Allianz Kulturstiftung. Seine Arbeiten spiegeln die persönlichen Geschichten der Menschen wider, die er trifft. Er taucht ein in den Mikrokosmos des Urbanen und zeigt zeitlose Dokumente einer Gesellschaft, die durch eine bewegte Geschichte an der Schnittstelle von Ost und West geprägt ist. Eines seiner Themen ist das Leben von Roma in Europa

7. Semra Sevin – Türkei http://www.semrasevin.com/

Semra Sevin, born 1982 in Germany, spend 10 years working and studying commercial photography and film in France, L.A. and internationally. She worked on sets of Vogue, Lancome, L’Oreal and Swarovski for renowned photographers, before coming to Berlin in 2012 shifting her focus to art photography. Through her experience she sees the world through a prism of identities, where she explores perceptions from a multi-cultural context. Her sense of self splits into many people, she speaks four languages and grew up in a multi-cultural & spiritual household. Reality is diverse, based on perspective and reflection, on the background and experience of the one gazing. Using reflective surfaces, projections and focusing on in camera work, Semra creates multi-level images. Her work has been exposed internationally since 2010 next to photographers like Nick Ut and Tim Zinnemann in galleries, project spaces and institutions.

8. Tijana Titin – Serbien http://tijanatitin.com/

1981 in Serbien geboren, kam Tijana 2007 nach Berlin, um nach ihrer Kunst Studium in Serbien an der UDK zu studieren. Der Fokus ihrer Arbeit liegt auf dem menschlichen Wesen, seiner Stellung in der heutigen Welt, wie auch auf zwischenmenschlichen Beziehungen. Tijuana beobachtet sie von verschiedenen Perspektiven und setzt ihre eigene, differenzierte Version zusammen. Ähnlich wie Francis Bacon, der sagte: „Ich möchte, dass meine Bilder aussehen, als ob ich ein menschliches Wesen wie eine Schnecke zwischen ihnen hindurchgeschoben und dabei eine Spur von menschlicher Gegenwart… zurückgelassen hätte, wie eben auch eine Schnecke ihre Schleimspuren hinterlässt. “ Genau so erprobt sie, in ihren Arbeiten die menschliche Gegenwart zu erfassen. Zitat: “Je treuer ich mir selbst gegenüber bleibe, desto näher komme ich an Andere.”

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